In der Regel kommunizieren Fluggesellschaft Flugplanänderungen ziemlich schnörkellos. Reisebüros und Veranstalter werden damit konfrontiert und dürfen ihren Kunden schmackhaft machen, dass sie nicht wie geplant morgens um elf, sondern mitten in der Nacht oder spät am Abend in den Urlaub fliegen. Das war’s. Dass es auch anders geht, zeigt die Schweizer Fluglinie Edelweiss, deren Kunden in letzter Zeit, wie auch bei anderen Airlines, zahlreichen Flugplanänderungen ausgesetzt waren. Wie das Schweizer Fachblatt "Travel Inside" berichtet, wandte sich die Airline nun in einem Entschuldigungsschreiben an ihre Partner. Darin verweist sie darauf, dass die teils massiven Flugplanänderungen auf die "außergewöhnlichen Marktveränderungen" zurückzuführen seien, deren Auslöser die Pleiten von Airberlin und Niki gewesen seien. "In dessen Folge war lange unklar, welche Slots im Sommer 2018 verfügbar sein würden. Diese Ungewissheit wurde dadurch verstärkt, dass mit Laudamotion in Zusammenarbeit mit Ryanair ein neuer Anbieter zunächst die Aufnahme von 30 Flügen pro Woche ab Zürich ankündigte, um sich wenige Wochen später – kurz vor Beginn der Sommer-Hochsaison – wieder zurückzuziehen", schreibt Edelweiss.