Tony Seifarth leitet ab Januar Sales & Marketing und folgt auf Teresa Gomes-Zimmermann, die nach 33 Jahren in den Ruhestand geht. Ihr Nachfolger ist seit 1996 bei der Airline, zuletzt als Offline Sales Manager. Travel One
Tony Seifarth leitet ab Januar Sales & Marketing und folgt auf Teresa Gomes-Zimmermann, die nach 33 Jahren in den Ruhestand geht. Ihr Nachfolger ist seit 1996 bei der Airline, zuletzt als Offline Sales Manager. Travel One
Über diese Personalie war in der Branche schon länger spekuliert worden, nun ist es offiziell: Oliver Dörschuck, Touristikchef bei Tui Deutschland, verlässt das Unternehmen zum Jahreswechsel. Die Trennung zwischen dem 43-Jährigen Manager, der seit 14 Jahren bei Tui arbeitete und dort als Reiseleiter und Trainee begann, erfolge "im allerbesten gegenseitigen Einvernehmen", erklärt der Konzern. Dörschucks neues Ziel ist noch nicht bekannt, sein Nachfolger bei Tui steht allerdings schon fest: Marek Andryszak, erst im Juni als neuer Chef bei der Last-Minute-Beteiligung L’Tur angetreten, übernimmt den Posten. Tui-Deutschland-Chef Sebastian Ebel lobt Andryszak, der vor seinem L’Tur-Engagement Tui-Geschäftsführer in Polen war, über den grünen Klee. Der 43-Jährige sei "nicht nur ein touristischer Vollprofi", er habe auch "in Polen seine kommerziellen und strategischen Qualitäten bewiesen" und bei L‘Tur "in kürzester Zeit die erforderliche Neuausrichtung erfolgreich eingeleitet". Andryszak stehe für Kontinuität, werde aber auch "neue Akzente setzen", kündigt Ebel an. Den Chefposten bei L'Tur behält er weiterhin.
Das Flugangebot in Europa wächst schneller als die Nachfrage. Eine Prognose des Airline-Verbandes Iata geht für das nächste Jahr von einem Kapazitätswachstum von 4,3 Prozent aus, während die Nachfrage nur um vier Prozent zulegen werde. In Erwartung höherer Kerosinkosten sagt der Verband außerdem voraus, dass die Gewinne der europäischen Carrier von sieben Milliarden Euro in diesem Jahr auf 5,2 Milliarden schrumpfen. Pro Passagier entspricht das einem Gewinn in Höhe von 5,20 Euro. Zum Vergleich: Nordamerikas Fluggesellschaften verdienen an jedem Fluggast mehr als 18 Euro. Im weltweiten Vergleich stehen Europas Airlines mit ihrer Marge allerdings gar nicht so schlecht da. Bei den Asiaten sind es etwas mehr als vier Euro pro Passagier, bei den Golfstaaten-Gesellschaften weniger als 1,50 Euro. Und in Lateinamerika fallen im Schnitt nur 70 Cent ab.
Mit der Markentreue halten es jüngere Semester bis 35 Jahre nicht so genau, wie nun die Meinungsforscher von Yougov herausfanden. Ob es um die Automarke, die Frühstücksflocken oder Hautpflege geht – in den letzten zwölf Monaten haben 54 Prozent aller Millennials ihre Lieblingsmarke gewechselt. Und dafür waren laut Umfrage weder Relaunch, noch App oder Facebook-Auftritt ursächlich. Es geht ihnen um Dinge, die hinter den Kulissen passieren. Stichwort Nachhaltigkeit, Fair Trade und mehr. Wirtschaftswoche
"Unsere Gäste sind pflegeleichte Kunden", sagt Peter-Mario Kubsch im Interview mit dem "Reise vor9 Magazin". Damit meint er keineswegs, dass seine Kunden es ihrem Reiseveranstalter besonders leicht machen würden, sondern er bezieht sich auf deren Erwartungen an die Reisebüros. "Sie wissen meist sehr konkret, was sie wollen", erläutert der Inhaber des Studienreisespezialisten. "Die Kunden informieren sich in den ausführlichen Katalogen im Vorfeld, und dann geht es oft nur noch um die Abwicklung der Buchung." Mehr Beratung sei lediglich bei Neukunden nötig, weil ihnen die Reisebüros Preisunterschiede zwischen Studien- und Erlebnisreisen, größeren und kleineren Gruppen und unterschiedlichen Komfortstandards erklären müssten.
Thorsten Dirks, derzeit Deutschland-Chef des Mobilfunkdienstleisters Telefónica, besser bekannt unter der Marke O2, wird Nachfolger von Karl Ulrich Garnadt, der in den Ruhestand geht. Mit dem Quereinsteiger geht Lufthansa-Chef Carsten Spohr ein Wagnis ein, dessen Erfolg oder Misserfolg auf ihn zurückfallen wird. Manager Magazin
Thorsten Dirks übernimmt zum 1. Mai die Führung bei Eurowings von Karl Ulrich Garnadt, der, wie bereits bekannt, in den Ruhestand geht. Dirks Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren. Aus dem Lufthansa-Aufsichtsrat heißt es, er solle "den Airline-Verbund der Eurowings-Gruppe in einer Phase des starken Wachstums mit neuen Impulsen weiterentwickeln" und den Anteil von Eurowings am Gesamtumsatz des Lufthansa-Konzerns bis 2020 "deutlich steigen"
Spanische Piloten dürfen bei der Frage nach Start- und Landeerlaubnis am Flughafen Mallorca künftig auch Spanisch sprechen. Das sei die sicherste Art der Kommunikation, entschied ein Gericht, nachdem die Pilotengewerkschaft Sepla gegen das Englischgebot geklagt hatte. Englisch ist erst dann Pflicht, wenn ein Funkteilnehmer nicht perfekt Spanisch spricht. Vielleicht geht' ja demnächst auch noch auf Mallorquinisch. Mallorca Zeitung
Mallorcas Tourismusminister Biel Barceló hat angekündigt, dass in den ersten vier Monaten des nächsten Jahres gut eine Million Euro in die Verschönerung der Infrastruktur an der Playa de Palma fließen sollen. Dabei geht es um neun Infrastrukturprojekte, mit denen vor allem Grünstreifen und reguläre Parkplätze geschaffen werden sollen. Von der oppositionellen Partido Popular hagelte es Kritik für die Pläne. Das Investitionsvolumen sei völlig unzureichend, bemängelte der Abgeordnete Álvaro Gijón, zumal im abgelaufenen Jahr keinerlei Investitionen in die Verschönerung des vor allem von deutschen Urlaubern frequentierten Strandabschnitts geflossen seien. Die Opposition verlangt, dass ein Teil der Einkünfte aus der Touristensteuer, die seit dem Sommer erhoben wird, in "reife" touristische Zonen wie die Playa de Palma fließen sollen. Angehörige anderer Parteien honorierten unterdessen, dass mit den geplanten Projekten wenigstens die „Phase der Inaktivität“ in der wichtigen touristischen Zone der Insel überwunden sei.
Dogan verlässt den Griechenland-Veranstalter, der vor rund einem Jahr im deutschen Markt gestartet ist und den er als Geschäftsführer leitete. Zugleich gibt der Touristiker, der in der Vergangenheit unter anderem für Veranstalter wie VÖ Travel und Transorient aktiv war, seine Anteile am deutschen Ableger des griechischen Touristikunternehmens ab. Die Geschäftsführung des Veranstalters liegt damit künftig allein bei Konzernchef Boris Mouzenidis. Die Verkaufsleitung für den deutschen Markt übernimmt Maria Sideroglou, die sich der Branche in den nächsten Wochen vorstellen will.