Die Deutschen haben 2016 mehr Geld für ihren Urlaub ausgegeben, doch davon konnten Reiseveranstalter und Reisebüros nicht profitieren. Nach Zahlen des DRV, die in diesem Jahr erstmals auf dem "Mobility"-Panel der Marktforschungsgesellschaft GfK basieren, gaben die Bundesbürger mit rund 86 Milliarden Euro zwei Prozent mehr für Privatreisen und Urlaub aus als im Vorjahr. Zugleich sank der Umsatz der Veranstalter um zwei Prozent auf gut 30 Milliarden Euro. Die Reisebüroumsätze gingen um 1,3 Prozent auf 24,5 Milliarden Euro zurück. In den Reisebürozahlen sind auch die Geschäftsreisen enthalten, deren Volumen stabil blieb.