Richard Lutz hat im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" weitere Anstrengungen angekündigt, die Pünktlichkeit und die Servicequalität zu verbessern. Die Bahn könne mit den aktuellen Werten nicht zufrieden sein, räumte er ein. Zugleich warb er für Verständnis für die Komplexität der Probleme des Verkehrsträgers: "Das Grunddilemma, dass auf einem immer engeren Netz immer mehr Verkehr stattfindet, wird uns noch Jahre begleiten", so Lutz. Der bundeseigene Konzern arbeite aber an dem Problem. Allein 2018 nehme man zusätzlich mehr als 100 Millionen Euro dafür in die Hand. Das sei notwendig, weil die Bahn an überlasteten Knotenpunkten wie Köln, Hamburg oder Frankfurt "hart an der Kapazitätsgrenze" operiere "Wir kämpfen jeden Tag um jede Minute", so der Bahnchef.