Um die Kundschaft über seine Aktivitäten in der Corona-Krise zu informieren, nutzt der Veranstalter seine Website nun für aktuelle Meldungen, zum Beispiel rund um die durchgeführte Rückholaktion.
Um die Kundschaft über seine Aktivitäten in der Corona-Krise zu informieren, nutzt der Veranstalter seine Website nun für aktuelle Meldungen, zum Beispiel rund um die durchgeführte Rückholaktion.
Das Bundesfinanzministerium hat mit den obersten Landesfinanzbehörden steuerliche Erleichterungen für Unternehmen abgestimmt. Die Anträge können nun bundesweit gestellt werden.
Unternehmen in Bayern mit bis zu 250 Mitarbeitern, können sofort Anträge stellen. Je nach Größe erhalten sie zwischen 5.000 und 30.000 Euro Soforthilfe. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Handelsverband Bayern
Wenn die Politik nicht kurzfristig mit einem Schutzschirm aufwarten könne, sei die Existenz vieler touristischer Unternehmen bedroht, warnt DRV-Präsident Norbert Fiebig (Foto). Die Liquidität der Firmen müsse durch die Einführung eines Schutzschirmes inklusive Gutschein-Regelung, Krediten und Kurzarbeit gesichert werden.
Auf diese Summe addiert sich nach Hochrechnungen des Branchenverbandes der Einnahmeausfall für die deutschen Veranstalter durch die Corona-Krise allein bis Ende April. Wenn die Krise weiter andauere, werde der Finanzbedarf der Branche noch weiter steigen, mahnt DRV-Präsident Norbert Fiebig.
"Je länger diese Krise andauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Zukunft der Luftfahrt ohne staatliche Hilfe nicht gewährleistet werden kann", sagte Carsten Spohr (Foto) bei der Präsentation der Jahresbilanz. Dabei betonte er, Lufthansa sei "finanziell gut gerüstet, um auch einer außergewöhnlichen Krisensituation wie der jetzigen zu begegnen".
"Viel geschlafen habe ich nicht", sagt der Inhaber des Reisebüros Aventuras in Köln, Stefan Kochems. Obwohl es mehr Arbeit denn je gibt, schickte der Chef sein Personal in Kurzarbeit. Zwischen Rückholaktionen, Stornierungen und unsicheren Kunden, muss Kochems einen kühlen Kopf bewahren. Denn 6.000 Euro Betriebskosten stehen aktuell null Einnahmen gegenüber und das auf ungewisse Zeit. Welt
Unter anderem wird SAS von ihren Eignerstaaten mit einer Kreditgarantie über umgerechnet 270 Millionen Euro gestützt. Norwegian Air hofft auf ähnliche Hilfen durch Norwegen. Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines bat die belgische Regierung um Finanzhilfe, sie benötigt 200 Millionen Euro. Und Alitalia soll neue Geldspritzen von 500 Millionen Euro erhalten. Wirtschaftswoche
Bereits seit Montag beantwortet der Kreuzfahrtanbieter keine Anfragen mehr am Telefon. Wie das Unternehmen auf Nachfrage von Counter vor9 bestätigt, gilt das auch für Reisebüros.
Der Hamburger Veranstalter, der bereits Ende Februar Insolvenz beantragt hat, cancelt nun alle geplanten Reisen für das laufende Jahr. Betroffene Kunden sollen ihre Anzahlungen von der R+V Versicherung zurückerhalten.