Bezogen auf 10.000 Unternehmen zählte man von Januar bis Juni 36,2 Unternehmensinsolvenzen. Der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei verzeichnete 71,6 Fälle gefolgt vom Gastgewerbe mit 59,6 Fälle. Im Baugewerbe registrierte das Statistische Bundesamt 53,4 Insolvenzen.
Die Forderungen der Gläubiger aus den im ersten Halbjahr gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 18,5 Milliarden Euro. Von Januar bis Juni 2025 hatten sie bei rund 28,2 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten, als heuer.
