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2. Mai 2019 | 07:00 Uhr
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Arcona verkauft 17 Stadthotels an Vienna House

Die Gruppe will sich ganz auf die Ferienhotellerie konzentrieren und vor allem mit Til Schweigers Barefoot-Hotels wachsen. Ihre 17 Stadthotels übernimmt die österreichische Hotelkette Vienna House zu einem unbekannten Preis.

Vienna House Arcona Hotels Alexander Winter Rupert Simoner Foto Arcona

Big Deal in der deutschen Hotellandschaft: Arcona-Chef Alexander Winter (links) und Vienna-House-Vorstandsvorsitzender Rupert Simoner.

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Zum verkauften Portfolio gehören acht Häuser der Marke Arcona Living, vier Arcona Hotels, fünf Steigenberger-Franchisebetriebe und zwei Projekte in Greifswald und Mannheim. „Die Stadthotels von Arcona passen perfekt in das Portfolio von Vienna House“, sagt deren Vorstandschef Rupert Simoner. Alle Mitarbeiter der verkauften Arcona-Stadthotels würden von Vienna House übernommen. Die Häuser sollen unter der Dachmarke Vienna House in Pacht geführt werden.

Vienna House ist nach eigenen Angaben der größte österreichische Hotelkonzern und betreibt und entwickelt derzeit über 40 Häuser in Europa. Der Schwerpunkt liegt auf Stadthotels unter den Marken Vienna House, Vienna House Easy und Vienna House Revo.

Arcona-Geschäftsführer Alexander Winter sieht dagegen seine Zukunft in der Ferienhotellerie. Im Portfolio von Arcona verbleiben sechs Hotels in Destinationen wie Sylt, Kitzbühel, Rügen sowie das Hotel Elephant in Weimar und das Romantik Hotel auf der Wartburg in Eisenach.

Künftiger Wachstumstreiber bei Arcona soll die Marke Barefoot Hotels sein. Die Hotelgruppe hatte erst kürzlich mit Barefoot-Gründer Til Schweiger einen Vertrag für die weltweite Umsetzung des Konzepts als Lizenznehmer geschlossen. „Mit den verbleibenden Häusern und dem Barefoot-Konzept werden wir uns nun mit ganzer Kraft auf den wachsenden Markt der Ferienhotellerie konzentrieren.“

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