Google ändert die Regeln für Hotel-Anzeigen. Ab dem 30. September zeigt die Suchmaschine keine Preise mehr an, die automatisch aus externen Quellen und von Drittanbietern stammen. Bisher nutzten viele Hotels diese Funktion, um ohne eigenen Datenfeed in den Preisvergleichen auf Google zu erscheinen. Google beschaffte die Zimmerpreise und Verfügbarkeiten dabei selbstständig über Drittsysteme.
Google begründet den Schritt mit Abweichungen bei Preisen
Diese Lösung fällt weg. Google begründet den Schritt mit der Genauigkeit der Daten. Preise aus externen Quellen weichen häufig von den echten Preisen auf den Hotel-Websites ab. Das führt zu Abweichungen und enttäuschten Nutzern.
Für Hotels hat diese Umstellung direkte Folgen. Wer aktuell keinen eigenen Preisfeed betreibt, verliert ab Ende September seine Präsenz in den Preisvergleichs-Boxen von Google und bei "Google Hotels" und in speziellen Kampagnen. Anzeigen werden in diesen Bereichen nicht mehr ausgespielt.
Die Hotels müssen aktiv werden, um weiterhin bei Google präsent zu sein
Hotels müssen deshalb zeitnah aktiv werden. Google empfiehlt den Aufbau einer direkten Schnittstelle zum Google Hotel Center. Dafür benötigen Betriebe eine Verbindung über ihr eigenes Reservierungssystem oder über einen zertifizierten Technologiepartner. Sobald der technische Feed steht, müssen die Werbekampagnen im Google-Konto neu aufgesetzt werden.
Google weist darauf hin, dass die Einrichtung und Prüfung der Datenverbindung mehrere Wochen dauern können. Deswegen sollten Hotels ihre technische Anbindung überprüfen.
