Gastgewerbe bei Insolvenzstatistik in der Spitzengruppe
Die beantragten Insolvenzen in Deutschland sind nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Oktober gab es nach endgültigen Ergebnissen insgesamt 2.108 beantragte Unternehmensinsolvenzen, 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Gastgewerbe liegt dabei in der Spitzengruppe.
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Mit die meisten Insolvenzen in Deutschland entfallen auf das Gastgewerbe
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Oktober in Deutschland insgesamt 6,1 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten je 10.000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 12,3 Fällen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 10,5 Fällen sowie das Baugewerbe mit 8,5 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen.
Der Dehoga meldet für den Zeitraum Januar bis August des vergangenen Jahres 1.547 beantragte Insolvenzverfahren für Gastronomiebetriebe und 136 für Hotels. Die Zahlen entsprechen in etwa den Werten für das Gesamtjahr 2023. Für 2024 wurden 1.872 beantragte Verfahren in der Gastronomie und 142 in der Hotellerie gezählt.