Hoteliers erpressen Urlauber in Folge der FTI-Pleite
Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) kritisiert die Praxis mancher ausländischer Hoteliers, die in Folge der Veranstalterinsolvenz von FTI den Gästen die Abreise verwehrten, sie aus ihren Zimmern aussperrten oder sie aufforderten, zusätzliche Zahlungen aus eigener Tasche zu leisten. "Bei allem Verständnis für die angespannte wirtschaftliche Situation lokaler Unternehmen in den Urlaubsorten ist es absolut inakzeptabel, Reisende derart zu behandeln und dabei Grenzen zu überschreiten", sagt DRSF-Geschäftsführer Ali Arnaout.
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Medien hatten immer wieder von solchen Fällen berichtet. Der DRSF habe schnell Kostenübernahmeerklärungen an Reisende und Hoteliers übermittelt, um solche Schritte zu verhindern.
Von den ursprünglich 65.000 Gästen der insolventen Veranstalter FTI und Big Xtra sind nach Angaben des DRSF die meisten inzwischen zurück in der Heimat. Derzeit befänden sich noch rund 15.000 in den Reiseländern.