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4. November 2019 | 07:00 Uhr
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Incoming-Tourismus aus Europa bringt Umsatzplus

Von Januar bis August legten Deutschland-Reisen der Europäer um vier Prozent zu, obwohl die Zahl der Auslandsreisen der Europäer insgesamt nur um 2,5 Prozent anstieg. Europa ist mit großem Abstand die wichtigste Quellregion für den deutschen Incoming-Tourismus.

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Wachstumsimpulse aus den Überseemärkten lieferte Nordamerika mit plus drei Prozent. Und Urlaubsreisen sind mit plus sechs Prozent das dynamischste Marktsegment, wobei lange Urlaubsreisen (plus sieben Prozent) nochmals stärker wachsen als Kurztrips (plus fünf Prozent).

Im direkten Vergleich mit den Wettbewerbern erzielt Deutschland sowohl beim europäischen als auch beim weltweiten Incoming höhere Wachstumsraten als Frankreich, Italien, Spanien und UK. Das belegt eine Zwischenauswertung der World Travel Monitor-Daten durch das Marktforschungsunternehmen IPK International im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).

"Das Reiseland Deutschland ist im schärfer werdenden Wettbewerb der Destinationen sehr gut aufgestellt", führt DZT-Vorstandsvorsitzende Petra Hedorfer aus. "Die jüngsten Trendaussagen von IPK dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir durch schwächeres Wirtschaftswachstum in der Eurozone, Klimadiskussion, Handelskonflikte und die Brexit-Thematik große Herausforderungen bewältigen müssen. Wirtschaftliche und politische Risiken in wichtigen Quellregionen des Welttourismus können zu einer abgeschwächten Wachstumsdynamik für die globalen Reiseströme führen."

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