Knapp die Hälfte der Befragten (48%) geht nach Erkenntnissen der Umfrage unter 111 Topmanager in Deutschland, darunter CEOs, Finanz- und Vertriebschefs, davon aus, dass sich diese Priorisierung auch in den kommenden zwei bis fünf Jahren nicht ändern wird. Jeder Fünfte (21%) erwartet selbst danach noch kein Umdenken. Dennoch sind die meisten Unternehmen bei den Reisekosten bis zu einem gewissen Maße flexibel. Fast jeder zweite Befragte (44%) ist bereit, zehn Prozent mehr für Dienstreisen auszugeben, um diese ökologisch nachhaltiger zu gestalten, jeder Fünfte (20%) würde immerhin fünf Prozent mehr investieren und jeder sechste Befragte (16%) sogar zwanzig Prozent mehr.
Fast alle der befragten Unternehmen haben nach eigenem Bekunden das Thema nachhaltige Geschäftsreisen auf der Agenda: 47 Prozent haben demnach bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt, weitere 42 Prozent befinden sich aktuell noch in der Planungsphase. Zu den beliebtesten Maßnahmen gehören die Auswahl möglichst umweltfreundlicher Reisemittel (von 64% genannt), die Bündelung der Geschäftstermine in weniger häufigen, dafür längeren Reisen (von 60% genannt) und nach Möglichkeit der Ersatz durch Videokonferenzen (von 59% genannt). Lediglich jedes dritte Unternehmen ermittelt derzeit seine durch Geschäftsreisen verursachten CO2-Emissionen und nur jedes vierte Unternehmen kompensiert diese.
