Zwar hätten auch 2023 internationale Krisen und die weltwirtschaftliche Situation das Geschäft von Maritim stark unter Druck gesetzt, beispielsweise durch steigende Energiepreise und Inflation. Trotzdem habe man die eigenen Erwartungen deutlich übertreffen können, sagt Martin Friedrich, Geschäftsführer Finanzen. Die konservative Planung und die starke Eigenkapitalquote zahle sich hier aus.
Investitionen in Nachhaltigkeit
Bis zu zwei Prozent des Umsatzes will man zukünftig in Nachhaltigkeit investieren, um die Unternehmensziele in diesem Bereich zu erreichen. "Damit zeigen wir uns im Bereich ESG (Environmental, Social and Governance) mutig und zukunftsweisend", sagt Geschäftsführer Erik van Kessel. Als deutsches inhabergeführtes Unternehmen profitiere man von kurzen Abstimmungswegen und schnellen, kettenweiten Entscheidungen. "Das werden wir nutzen, um uns nachhaltig am Markt zu positionieren", so van Kessel.
Maritim will digital aufrüsten
Den Gästekontakt und das Mice-Business will Maritim 2024 mit digitalen Lösungen voranbringen und dafür mehrere Systeme einführen. Pilothotel ist das Maritim Düsseldorf, bevor nach und nach alle weiteren Maritim-Standorte umgerüstet werden sollen. Wichtig dabei sei die datengesteuerte Entscheidungsfindung und neue Systeme im Bereich Property Management System (PMS) und Eventmanagement. "Mit Hilfe der Datenauswertung können Mitarbeitende beispielsweise Einblicke in saisonale Trends erhalten, Räumlichkeiten effektiver einplanen und allgemein fundiertere Entscheidungen treffen, was zu mehr betrieblicher Effizienz und höherer Gästezufriedenheit führt", erläutert Roland Elter, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing.
