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8. Juni 2026 | 15:15 Uhr
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Urlaub im Süden Europas meist günstiger als in Deutschland

Hotel- und Restaurantbesuche kosten in vielen südeuropäischen Ländern deutlich weniger als in Deutschland. Besonders groß ist der Preisabstand laut dem Statistischen Bundesamt in Nordmazedonien und Bulgarien. Dagegen liegen mehrere Nachbarstaaten sowie die nordischen Länder inzwischen über dem deutschen Preisniveau.

Urlaub Familie

Urlaub im Süden ist meist teurer als hierzulande, für den Norden gilt das Gegenteil

Vor allem auf dem Balkan und in Südeuropa profitieren Urlauber weiterhin von niedrigeren Preisen in Hotels und Restaurants. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts lag das Preisniveau im April in Nordmazedonien 52 Prozent unter dem in Deutschland. In Bulgarien waren Hotelaufenthalte und Restaurantbesuche 47 Prozent günstiger.

Auch Montenegro (-39%), Portugal (-30%) und Spanien (-22%) lagen deutlich unter dem deutschen Niveau. In Malta, Zypern und Griechenland fiel der Preisvorteil etwas geringer aus. Selbst Kroatien und Italien blieben noch unter den deutschen Vergleichswerten.

Nachbarländer oft keine Sparziele mehr

In mehreren Nachbarstaaten Deutschlands ist Urlaub dagegen inzwischen teurer. Während Tschechien 30 Prozent unter dem deutschen Preisniveau liegt und Polen um 12 Prozent günstiger ist, müssen Reisende in Österreich bereits etwas mehr bezahlen. In den Niederlanden liegen die Preise 14 Prozent höher, in Dänemark sogar 29 Prozent. Besonders teuer bleibt die Schweiz. Dort kosten Restaurant- und Hoteldienstleistungen laut Destatis im Schnitt 49 Prozent mehr als in Deutschland.

Norden Europas mit höchsten Aufschlägen

Auch Skandinavien zählt nicht zu den günstigen Reisezielen. In Schweden und Finnland liegen die Preise über dem deutschen Niveau, in Norwegen sogar um 34 Prozent. Island erreicht mit einem Plus von 49 Prozent den höchsten Wert im Vergleich der untersuchten Länder.