Denn nicht Skifahren, sondern Winterwandern und Spazieren liegen auf Platz eins der beliebtesten Aktivitäten. Doch laut der Untersuchung des Bayerischen Zentrums für Tourismus ist für rund 28 Prozent der Winterurlauber die Schneesicherheit entscheidend. Sie suchen sich ein anderes Urlaubsziel, wenn der Schnee ausbleibt. Das spüre man im Allgäu, berichtet der Bayerische Rundfunk. Dort seien die Buchungen nach den Ferien stärker zurückgegangen, als üblich.
Um dem Wandel zu begegnen, müssten sich Liftbetreiber, Gemeinden und Unterkunftsanbieter neu aufstellen und ihr Angebot diversifizieren, raten die bayerischen Tourismusforscher. Erste Bergbahnen etwa seien inzwischen ganzjährig in Betrieb. Sie lassen sich auch zum Winterwandern nutzen, wofür wiederum eigene Routen ausgeschrieben wurden.
