Die touristische Wertschöpfung betrug 2024 rund 2,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 49,1 Prozent auf das Gastgewerbe, 28,3 Prozent auf den Einzelhandel und 22,6 Prozent auf Dienstleistungen. Daraus ergibt sich ein Beschäftigungsäquivalent von 82.365 Vollzeitstellen. Diese Zahl umfasst unter anderem Arbeitsplätze in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Transport und Handwerk.
Breite Wirkung auf die Region
Die Studie berücksichtigt sowohl Übernachtungs- als auch Tagesreisen. Insgesamt wurden 109 Millionen Aufenthaltstage gezählt. Die durchschnittlichen Tagesausgaben von Gästen in gewerblichen Betrieben lagen bei 143,90 Euro. Das Steueraufkommen aus Mehrwert- und Einkommensteuer belief sich auf rund 481 Millionen Euro.
Tourismus als Standortfaktor
Michael Braun vom Tourismusverband Ostbayern betont die Rolle des Tourismus als Querschnittsbranche: Er stärke die Infrastruktur, erhöhe die Standortqualität und wirke als Motor der Regionalentwicklung. Die Studie wurde vom DWIF im Auftrag der IHKs Regensburg und Niederbayern sowie des Tourismusverbands Ostbayern erstellt.
