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20. März 2026 | 07:00 Uhr
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Frühwarnsystem gegen Bettwanzen für Hotels

Wenn Gäste Bettwanzen entdecken, ist der Reputationsschaden oft schon da. Ein britisches Unternehmen will Hotels mit einem unauffälligen Sensorsystem deutlich früher warnen und so Beschwerden verhindern.

Bettwanze

Weder für Gäste noch für Hoteliers eine angenehme Erfahrung: Bettwanzen

Die Grundidee ist für die Hotellerie bestechend: Nicht der Gast soll den Befall melden, sondern das Haus selbst soll ihn erkennen, bevor Zimmer gesperrt, schlecht bewertet und Folgekosten ausgelöst werden. 

Das Unternehmen Spotta mit Sitz in Cambridge positioniert sein System deshalb nicht als Schädlingsbekämpfung, sondern als digitale Frühwarnung. Das kartengroße Gerät wird verdeckt unter dem Bett installiert. Ein Lockstoff zieht Bettwanzen an; die Sensorik prüft per Bilderkennung, ob es sich tatsächlich um den Schädling handelt. Bei einem Treffer geht automatisch eine Meldung an das Hotelmanagement, das anschließend gezielt einen Dienstleister beauftragen kann. Das System läuft laut Unternehmen rund um die Uhr und soll ohne sichtbare Eingriffe im Zimmer funktionieren.

Laut Webseite wird das System, welches im Abo bezogen wird, von diversen Accor-Marken genutzt, die Kosten belaufen sich auf rund 5 Euro pro Zimmer und Monat. In Deutschland gibt es aber derzeit keinen Vertrieb für "Spotta".

Pascal Brückmann

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