Unister hat den Versand von Newslettern zu Werbezwecken wieder aufgenommen. Er war gestoppt worden, nachdem bekannt geworden war, dass das Unternehmen auch millionenfach Mails an Adressen verschickt hatte, deren Besitzer dem nicht ausdrücklich zugestimmt hatten. Dies verstieß gegen das Datenschutzgesetz. Unisters Insolvenzverwalter Lucas Flöther sagt, er habe daraufhin eine "Task Force" eingesetzt, um gemeinsam mit dem externen Datenschutzbeauftragten Frank Hillmer die Vorwürfe zu prüfen. Die Überprüfung habe ergeben, dass bei rund 14 Millionen der Kundendaten eine Einwilligung der Kunden rechtssicher vorliege. Diese Kunden erhalten laut Flöther nun wieder Mailings. Die Prüfung der übrigen Adressen dauere noch an, heißt es. Laut Medienberichten handelt es sich dabei um mehr als 13 Millionen Kundendaten.