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13. März 2026 | 19:39 Uhr
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2025 gab es zehn Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen

2025 haben die deutschen Amtsgerichte 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert, meldet das Statistische Bundesamt. Das waren 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr, nachdem die Zahl bereits 2024 und 2023 jeweils um mehr als 20 Prozent angestiegen war. Unter den betroffenen Wirtschaftsbereichen liegt das Gastgewerbe mit vorne.

Hotel Insolvenz Foto iStock Stadtratte.jpg

Im Gastgewerbe gab es mit die meisten Insolvenzen

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Jahr 2025 insgesamt 69 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 133 Fällen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 108 Fällen und das Baugewerbe mit 104 Insolvenzen sowie die Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen, mit 100 Fällen.

Die Forderungsausfälle im Jahr 2025 sind geringer als 2024

Die Forderungen der Gläubiger aus den im Jahr 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 47,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatten die Forderungen bei rund 58,1 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang trotz steigender Zahl der Insolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als 2025. So gab es im Jahr 2025 weniger Großinsolvenzen (-15,6% beziehungsweise 49 Fälle weniger) mit einer Forderungssumme von 25 Millionen Euro und mehr als im Jahr 2024.

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