Durchgeführt wurde die Studie vom Schweizer Wirtschafts- und Tourismusforscher Roland Schegg von der Hochschule HES-SO Valais-Wallis. Er meint: "Die Motivlage ist sehr ähnlich zu jener des Vorjahrs: Information und reale Personen als Ansprechpartner sind den Gästen wichtiger denn je. Im direkten Austausch mit dem Hotel ist das garantiert." Stammgäste buchten vorwiegend direkt in den Betrieben. Hier wirke die hohe Kundenbindung und die positiven Erfahrungen mit der Direktbuchung, sagt Markus Gratzer bei der Präsentation der Ergebnisse.
46 Prozent der Hotels geben in der Studie an, sie würden von Buchungsplattformen unter Druck gesetzt, Geschäftsbedingungen mit Stornos oder Sonderrabatten zu akzeptieren, die sie sonst nicht anbieten würden. Positiv sieht Gratzer, dass die Zahl gegenüber dem Vorjahr um fast sieben Prozentpunkte gesunken ist: "Ein Beweis für die Emanzipierung und das gestiegene Selbstbewusstsein." Dennoch seien OTAs für viele Betriebe ein wichtiger Baustein ihrer Vertriebsstrategie.
