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5. Februar 2026 | 07:00 Uhr
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Revo-Mitarbeiter in Österreich noch ohne Januar-Gehalt

Während die Revo-Beschäftigten in Deutschland für die Monate Januar bis März Insolvenzgeld erhalten, stellt sich die Situation in Österreich offenbar anders dar. Für die elf Revo-Hotels wurden nach Informationen von Hotel vor9 bislang noch keine Insolvenzanträge gestellt. Zudem wurden die Januar-Gehälter bislang nicht bezahlt. 

Vienna House Easy by Wyndham Flughafen Wien Foto Mamma Group

Das neue Vienna House Easy by Wyndham (geplanter Eröffnungstermin März 2026) am Flughafen Wien soll von Revo betrieben werden

In Österreich betreibt Revo Hospitality insgesamt elf Hotels: das Hyperion Hotel und das Four Side Hotel Salzburg, sechs Amedia-Hotels, das H+ Hotel sowie das H2 Hotel Wien Schönbrunn und das Hilton Garden Inn Innsbruck. Zudem gehört auch das noch nicht eröffnete Vienna House Easy by Wyndham Airport Vienna zu den Revo-Projekten. Das Haus mit 510 Zimmern soll eigentlich im März 2026 eröffnen und wäre Österreichs viertgrößter Hotelbetrieb sowie das größte Holzhotel Europas.

Nach Informationen von Hotel vor9 wurden für die Revo-Gesellschaften in Österreich bislang keine Insolvenzanträge gestellt. Dennoch blieben die Gehälter für Januar 2026 bis einschließlich 4. Februar unbezahlt. Und das, obwohl in Österreich nach Informationen von dortigen Revo-Mitarbeitern die kollektivvertragliche Verpflichtung zur Auszahlung bis zum letzten Arbeitstag des Monats besteht.

Der Grund für den Zahlungsverzug liegt unter anderen darin, dass die Kontenführungen der österreichischen Betreibergesellschaften über die deutsche Zentralbuchhaltung von Revo läuft. Ein Insider erklärt: "Die Situation, dass auch die österreichischen Gesellschaften über Konten in Deutschland verfügen, die wiederum von Zentralbuchhaltungen in Deutschland verwaltet werden, hat dazu geführt, dass auch für die eigentlich solventen österreichischen Gesellschaften die Konten gesperrt sind und in die deutsche Insolvenzmasse eingerechnet werden." Sprich, dadurch seien die formal solvente Einheiten faktisch in Liquiditätsprobleme geraten.

Von Revo heißt es dazu am 4. Februar auf Nachfrage von Hotel vor9, dass man die beschriebene Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren könne, da es sich im Fall der österreichischen Hotelgesellschaften um "einen laufenden Prozess" handeln würde. Die Gehälter für den Januar seien aber weitgehend angewiesen. Gleichzeitig kündigte man für den heutigen 5. Februar ein größeres Update an, welches zunächst mit der Belegschaft und dann auch mit der Fachöffentlichkeit geteilt würde. 

Pascal Brückmann

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