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7. Juli 2026 | 07:00 Uhr
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Einbruch bei Hotelinvestments in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2026 belief sich das Transaktionsvolumen mit Hotel- und Beherbergungsimmobilien laut dem Immobiliendienstleister Savills auf knapp 572 Millionen Euro, ein Minus von 45 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal wurden 360 Millionen umgesetzt, etwas weniger als der Dreijahresdurchschnitt von 376 Millionen Euro.

Deal Übernahme Kauf Foto iStock Fokusiert

Die Verkäufe von Hotelimmobilien sind im ersten Halbjahr stark zurückgegangen

Neben den Verkäufen reiner Hotel- und Beherbergungsimmobilien wechselten im ersten Halbjahr auch einige Hotels als Teil von gemischt genutzten Quartieren den Eigentümer. Dazu zählen unter anderem Hotels in den Deiker Höfen in Düsseldorf, den Lokhöfen in Rosenheim sowie dem Postquadrat in Mannheim. Diese Transaktionen werden von Savills allerdings nicht dem Hoteltransaktionsvolumen zugerechnet, sondern der Kategorie Mischobjekte.

Fast 100 Millionen Umsatz mit Serviced Apartments

Verkäufe von klassischen Hotelobjekten dominierten das Marktgeschehen im ersten Halbjahr. Mit ihnen wurden gut 469 Millionen Euro oder 82 Prozent des Volumens umgesetzt. Serviced Apartments erreichten fast 100 Millionen Euro und übertrafen damit bereits zur Jahresmitte die jeweiligen Ganzjahresergebnisse von 2023 bis 2025.

"Wir beobachten, dass insbesondere internationale Eigennutzer verstärkt Akquisitionsmöglichkeiten in Deutschland prüfen. Core-Standorte bleiben bei den Käufern gefragt, während Investoren aus dem Longstay-Segment zunehmend auch klassische Hotels und Konversionsprojekte in den Fokus nehmen", sagt Savills-Managerin Tina Haller.