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14. Januar 2026 | 14:49 Uhr
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Hotelinvestments-Markt dreht 2025 deutlich ins Plus

Die Beratungsunternehmen Cushman & Wakefield, JLL und Colliers veröffentlichen für das Jahr 2025 recht unterschiedliche Zahlen zum Markt für Hotelinvestments in Deutschland. Das Transaktionsvolumen beziffert Colliers mit 1,66 Milliarden Euro, JLL meldet 1,84 und C&W zwei Milliarden Euro. Alle drei berichten von einem deutlichen Aufwärtstrend mit guten Aussichten für 2026.

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Cushman & Wakefield, JLL und Colliers kommen zu unterschiedlichen Umsätzen für 2025 und erwarten jeweils ein Wachstum für 2026

Der Anteil des Hotelsektors am gesamten gewerblichen Transaktionsvolumen stieg laut Colliers von fünf Prozent im Jahr 2024 auf sieben Prozent und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Nutzungsart. "Besonders gefragt waren Core-Produkte mit belastbaren Betreiberkonzepten, idealerweise Direct-Leases sowie Objekte mit sehr guter Gebäudesubstanz, langlaufenden Pachtverträgen und strategisch resilienten Lagen", sagt Sebastian Hoffmann, Associate Director Hotel bei Colliers.

Zwei großvolumige Deals in Köln im letzten Quartal

Laut JLL zählen zwei Kölner Deals zu den bedeutendsten Transaktionen des vierten Quartals, die den klaren Aufschwung der Domstadt unterstreichen: Der Verkauf des Motel One und Adina Köln Messe von der DWS an Deka Immobilien sowie die Akquisition des Mixed-Use-Objektes Gerling Garden mit dem 25Hours Hotel The Circle, ebenfalls an die Deka Immobilien. Die Spitzenrenditen für Hotelinvestments haben sich in Q4 im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert. Sie liegen weiterhin, wie bereits seit Jahresende 2023, bei 5,50 Prozent berichtet Cushman & Wakefield.

Die größten Transaktionen auf einen Blick

JLL hat die wichtigsten Deals des Jahres zusammengefasst. Zu den größten Einzeltransaktionen zählten diese fünf:

  • Mit 450 Millionen Euro war der Erwerb des Motel One Upper West Berlin (Mixed Use) durch die Schöller Group die größte Transaktion des Jahres.
  • Eagle Hills aus den Vereinigten Emiraten akquirierte das Fünf-Sterne-Hotel Mandarin Oriental München für rund 150 Millionen Euro in einem Sale-and-Manage-back-Deal.
  • Der Core-Bereich erlebte weitere starke Aktivität mit bedeutenden Verkäufen: Blue Coast Capital übernahm das Courtyard by Marriott Munich City Center (248 Zimmer) von Union Investment für circa 75 Millionen Euro.
  • Außerdem verkaufte Amundi das Steigenberger Kanzleramt Berlin an PGIM (Q2).
  • Das Center Parcs Hochsauerland (105 Millionen Euro, Q3) wechselte ebenfalls den Besitzer und ging von Batipart an Atland Voisin über und blieb damit in französischer Hand.

Bei den Portfoliodeals standen laut JLL 2025 strategische Neuausrichtungen und Konsolidierungen im Vordergrund, wobei sowohl internationale als auch deutsche Investoren bedeutende Hotelportfolios akquirierten:

  • Blackstone veräußerte 17 Ibis und Mercure Hotels mit rund 2.000 Zimmern an den bisherigen Betreiber Event Hotels.
  • Activum SG stieg bei der Investment- und Entwicklungsgesellschaft Centralis ein. Das Transaktionspaket umfasste sowohl Bestandsimmobilien als auch Entwicklungsprojekte mit insgesamt 550 Einheiten in deutschen A- und B-Städten.
  • Der Private-Equity-Investor Brookfield akquirierte im zweiten Quartal zwei Generator-Hostels in Berlin und Hamburg als Teil des gesamten Generator-Portfolios vom Verkäufer Queensgate, inklusive der operativen Plattform.

Für 2026 wird ein weiteres Wachstum erwartet

JLL prognostiziert ein starkes erstes Quartal und rechnet mit einem Wachstum des Transaktionsvolumens von 1,84 auf über zwei Milliarden Euro. Colliers geht bei 1,66 Milliarden für 2025 von einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro für 2026 aus. Cushman & Wakefield nennt keine konkreten Zahlen, sieht aber "weiteres Potenzial, insbesondere durch internationales Kapital".

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