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27. Mai 2024 | 21:03 Uhr
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Kampagne gegen Umsatzsteuer-Erhöhung soll starten

Laut einer Liste des Finanzministeriums sollen die Mehrwertsteuer auf Übernachtungen auf 19 Prozent angehoben werden und die steuerfreien Zuschläge auf Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit entfallen. Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) will im Juni eine breit angelegte Kampagne dagegen starten. Bisher wurden dafür 230.000 Euro gesammelt.

Mehrwertsteuer

Mit einer breit angelegten Kampagne soll die Erhöhung der Mehrwertsteuer verhindert werden

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Laut der neuesten Steuerschätzung beträgt das Haushaltsloch des Bundes für 2025 rund 35 Milliarden Euro, berichtet die DZG. "Angesichts der neuen Zahlen werde die Regierung im kommenden Jahr die Steuern massiv erhöhen und Subventionen streichen müssen. Alles andere ist rechnerisch kaum möglich", meint DZG-Präsident Gerhard Bruder. Mit der Imagekampagne will die DZG gemeinsam mit anderen Verbänden und Organisationen das drohende Unheil verhindern, das nach Einschätzung Bruders vor allem mittelständische Betriebe noch weiter unter Druck setzen würde.

Die Kampagne bekommt Rückenwind

Zu den Unterstützern der Aktion gehören aktuell unter anderem der Freizeitparkverband, Allgäu Top Hotels, Areas, Motel One, HKI, Althoff Hotels, Dorint, Center Parcs, Steigenberger und Chefs Culinar. Auch Dorint-Aufsichtsratschef Dirk Iserlohe meldet sich zu Wort und berichtet, dass er jüngst persönlichen Kontakt mit Finanzminister Christian Lindner hatte. Dieser habe ihm glaubhaft versichert, dass die FDP selbst die diskutierten Sparvorschläge nicht umsetzen wolle. Doch Iserlohe bleibt zurückhaltend: "Nach den Erfahrungen mit der Umsatzsteuer auf Speisen und den neuen ernüchternden Zahlen bei der Steuerschätzung 2025 sollten wir bei diesem Thema aber skeptisch bleiben, zumal zwei weitere Parteien beim Haushalt ein gewichtiges Wort mitreden werden", betont der Kölner Unternehmer und schiebt nach: "Der Bundeskanzler hatte schon einmal in Sachen Gastronomie Mehrwertsteuererhöhung sein Wort gebrochen."

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