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30. April 2024 | 07:00 Uhr
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Lohnniveau im Gastgewerbe trotz Steigerungen weiter niedrig

Die Lohnkosten im Gastgewerbe sind zuletzt deutlich gestiegen, verglichen mit den Lohnkosten anderer Branchen liegen sie aber noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Jahr 2023 betrugen die Arbeitskosten im Gastgewerbe 25,90 Euro pro Stunde. Derweil können sich die die Mitarbeiter im Thüringer Gastgewerbe über eine satte Lohnerhöhung freuen. 

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Das Gastgewerbe ist trotz Lohnsteigerungen weiter eine Branche mit niedrigen Löhnen

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Damit haben sich die Arbeitskosten aus Bruttoverdienst und den Lohnnebenkosten in den vergangenen 20 Jahren nahezu verdoppelt. Im Jahr 2003 lagen die Arbeitskosten im Gastgewerbe noch bei 14,00 Euro die Stunde. Ungeachtet dessen bleibt das Lohnniveau der Branche im Vergleich zu anderen Branchen sehr niedrig, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Selbst im Baugewerbe (36,20 Euro Lohnkosten pro Stunde), in Kfz-Werkstätten oder im Handel (34,80 Lohnkosten pro Stunde) oder in der Logistikbranche (33,40 Euro Lohnkosten) ist die Vergütung höher als im Gastgewerbe. 

Perspektivisch dürften die Lohnsteigerungen im Gastgewerbe weiter voranschreiten. Davon zeugt auch der am Montag verabschiedete Tarifabschluss für die Mitarbeiter im Thüringer Gastgewerbe. Dort steigen die Löhne bis Juli 2026 in drei Stufen um insgesamt rund 18 Prozent. Der erste Anstieg um fünf Prozent erfolgt bereits im Mai dieses Jahres. 

Dieser Tarifabschluss, erreicht in der ersten Verhandlungsrunde zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft NGG, sieht zudem eine Erhöhung der Einstiegsstundenlöhne auf 15,40 Euro für ungelernte Kräfte und 16,53 Euro für Facharbeiter bis 2026 vor. Auch die Ausbildungsvergütungen werden angehoben. Der Tarifvertrag gilt bis April 2027 und betrifft etwa 44.800 Beschäftigte im Sektor.

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