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1. Juni 2021 | 16:21 Uhr
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Motel One sieht Erholung frühestens im dritten Quartal

Die Motel One Group hat im ersten Quartal einen zweistelligen Millionen-Verlust eingefahren, die Auslastung sank unter zehn Prozent. Trotz Impffortschritt und Öffnungen erwartet die Hotelgruppe erst im Herbst bessere Zahlen.

Motel One Lounge München-Haidhausen Foto Motel One

Motel One schrieb im ersten Quartal 44 Millionen Euro Verlust

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Was hat eine Klinik mit einem Hotel zu tun? Sehr viel, zumindest in der Max Grundig Klinik im Schwarzwald. Ein Haus mit langer Tradition, das exklusives Hotelambiente mit hochmoderner Technik vereint.

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Die 75 Hotels von Motel One haben in den ersten drei Monaten nur knapp 14 Millionen Euro Umsatz eingenommen. Vergangenes Jahr standen hier noch fast 100 Millionen in den Büchern. Unterm Strich erzielte Motel One 2020 noch einen kleinen Gewinn, während das Unternehmen dieses Jahr mit fast 44 Millionen Euro tief in die roten Zahlen rutschte.

Beim Blick nach vorne bleibt Motel One vorsichtig. Aktuell machten steigende Impfquote und die schrittweise Wiedereröffnung von Hotellerie der Branche Hoffnung. "Eine nachhaltige Verbesserung, die sich auch in der Ertragslage widerspiegelt, ist nach Einschätzung der Motel One Gruppe jedoch frühestens im dritten Quartal 2021 zu erwarten", heißt es in einer Mitteilung. Erst 2022 werde die Nachfrage in der Touristik wieder auf Vor-Corona-Niveau sein.

Die Expansion geht dennoch auch in diesem Jahr weiter. Motel One plant sechs Hoteleröffnungen in Köln, Nürnberg, Hamburg, Aachen, Stuttgart und Manchester. Die Gruppe wächst auf 103 Hotels mit knapp 30.000 Zimmern.

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