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15. März 2022 | 21:04 Uhr
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Neustrukturierung der Ausbildungsberufe im Gastgewerbe

Am 1. August treten neue Ausbildungsordnungen für die dann sieben gastgewerblichen Berufe in Kraft. Insgesamt wird mehr Wert gelegt auf Digitales, Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit, Ernährungstrends und Teamwork, erklärten gemeinsam der Dehoga und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Hotel Personal Azubi Auszubildender Rezeption Foto iStock Razvan

Mit der Neustrukturierung der Ausbildung will das Gastgewerbe attraktiver für junge Menschen werden

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Ziel der Neuordnung war es, die Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie hochwertiger und vielfältiger zu gestalten. "Versierte und motivierte Fachkräfte werden gebraucht. Mehr denn je ist es wichtig, in die Qualität der Ausbildung zu investieren", sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Claudia Tiedge, stellvertretende Vorsitzende der NGG, erklärt: "Mit modernen Berufen steigt die Chance, wieder mehr junge Menschen für die Arbeit im Gastgewerbe zu begeistern und damit Auszubildende zu gewinnen."

Die Prüfungen und die Prüfungsanforderungen wurden modernisiert. In allen dreijährigen Ausbildungsberufen ersetzt eine gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen die bisherige Zwischen- und Abschlussprüfung.

Von den sieben Ausbildungsberufen erfordern fünf eine dreijährige Ausbildungszeit: Hotelfachmann/-frau, Kaufmann/-frau für Hotelmanagement (Weiterentwicklung aus Hotelkaufmann/-frau), Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (Weiterentwicklung aus Restaurantfachmann/-frau), Fachmann/-frau für Systemgastronomie sowie Koch/Köchin. Eine zweijährige Ausbildung gilt für Fachkraft für Gastronomie (mit den Schwerpunkten Restaurantservice oder Systemgastronomie) und Fachkraft Küche.

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