Ziel der Neuordnung war es, die Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie hochwertiger und vielfältiger zu gestalten. "Versierte und motivierte Fachkräfte werden gebraucht. Mehr denn je ist es wichtig, in die Qualität der Ausbildung zu investieren", sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Claudia Tiedge, stellvertretende Vorsitzende der NGG, erklärt: "Mit modernen Berufen steigt die Chance, wieder mehr junge Menschen für die Arbeit im Gastgewerbe zu begeistern und damit Auszubildende zu gewinnen."
Die Prüfungen und die Prüfungsanforderungen wurden modernisiert. In allen dreijährigen Ausbildungsberufen ersetzt eine gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen die bisherige Zwischen- und Abschlussprüfung.
Von den sieben Ausbildungsberufen erfordern fünf eine dreijährige Ausbildungszeit: Hotelfachmann/-frau, Kaufmann/-frau für Hotelmanagement (Weiterentwicklung aus Hotelkaufmann/-frau), Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (Weiterentwicklung aus Restaurantfachmann/-frau), Fachmann/-frau für Systemgastronomie sowie Koch/Köchin. Eine zweijährige Ausbildung gilt für Fachkraft für Gastronomie (mit den Schwerpunkten Restaurantservice oder Systemgastronomie) und Fachkraft Küche.
