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16. Juli 2026 | 19:52 Uhr
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QR Reservations baut Hotelportfolio und KI-Vertrieb aus

Der Online-Vertriebsspezialist QR Quality Reservations hat im ersten Halbjahr sein Hotelportfolio um 19 Häuser erweitert und den Business-Travel-Umsatz um 27 Prozent gesteigert. Das Unternehmen vermarktet inzwischen mehr als 280 Hotels und setzt mit der KI-Plattform Reserv AI auf den Ausbau des Direktvertriebs.

Onlinebuchung Foto iStock wutwhanfoto

QR Reservations konnte im ersten Halbjahr 19 Kunden hinzugewinnen

Zum Jahresstart haben sich unter anderem das Hotel Zoo Berlin, die Schwabinger Wahrheit by Geisel, das Ernst Leitz Hotel und das Schlosshotel Kitzbühel dem Vertriebsnetzwerk von QR angeschlossen. Insgesamt kamen 19 Hotels mit rund 2.000 Zimmern hinzu.

Geschäftsreisen treiben das Wachstum bei QR

QR vermarktet inzwischen mehr als 280 Hotels in fünf europäischen Ländern über die globalen Distributionssysteme. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Firmenkunden. "Geschäftsreisen werden heute effizient gestaltet, gezielt geplant und müssen ihren Mehrwert klar belegen", sagt Geschäftsführerin Carolin Brauer. QR betreut nach eigenen Angaben mehr als 2.400 Unternehmen und unterstützt sie bei Hotelprogrammen, Vertragsverhandlungen und der Anbindung von Firmenraten an Buchungssysteme.

Das Leisure-Business wächst langsamer

Auch das Freizeitreisegeschäft entwickelte sich positiv. In der DACH-Region stieg der Leisure-Umsatz der Partnerhotels im ersten Halbjahr um 4,8 Prozent. QR führt dies unter anderem auf die anhaltende Nachfrage nach individuellen Reisen innerhalb Europas zurück.

KI soll Direktbuchungen fördern

Parallel investiert das Unternehmen in den digitalen Vertrieb. Gemeinsam mit Aven Hospitality hat QR auf der ITB die Plattform Reserv AI vorgestellt. Die Lösung nutzt KI für die Bearbeitung von Gästeanfragen über Chat, E-Mail, soziale Medien und Telefon.

Mehrere Partnerhotels setzen das System bereits ein. Nach Angaben von QR sollen dadurch Reaktionszeiten sinken, Mitarbeiter entlastet und zusätzliche Direktbuchungen erzielt werden. Eine von den Unternehmen zitierte Fallstudie weist eine Einsparung von durchschnittlich mehr als 31 Arbeitsstunden pro Hotel und Monat aus.