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9. Juli 2020 | 07:00 Uhr
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Mailen

Schweizer Tourismus stellt sich gegen Zuwanderungsbegrenzung

Im September stimmen die Schweizer über die Volksinitiative "Für eine maßvolle Zuwanderung" ab. Neun Schweizer Tourismusverbände haben sich dagegen positioniert. Nach deren Auffassung käme die Annahme dem Aussetzen einer Reihe bilateraler Abkommen zwischen der Schweiz und der EU gleich, mit negativen Folgen für den Tourismus.

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Die Schweizer Tourismusverbände stemmen sich gegen die Begrenzungsinitiative

Mit dem Ende touristisch relevanter Abkommen in den Bereichen Verkehr, Reisefreiheiten oder technische Handelshemmnisse drohten der Branche erhebliche Wettbewerbsnachteile. Die Attraktivität des Standorts Schweiz nähme irreversiblen Schaden, so die Tourismusverbände.

Insbesondere würden der Geschäfts- und Freizeittourismus unter dem Wegfall der bilateralen Verträge stark leiden und die Rekrutierung ausländischer Mitarbeiter, auf die der Schweizer Tourismus angewiesen sei, stark erschweren bis unmöglich machen.

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