Silberstreif für schwächelnden Hotelinvestmentmarkt
Seit der Corona-Krise dümpelt der Hotelinvestmentmarkt in Deutschland vor sich hin. Die schwachen Umsätze seit 2020 wurden 2023 mit einem Transaktionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro nochmals unterboten. 23 Prozent weniger als 2022 und der schwächste Wert seit 2012. Für 2024 sehen die Unternehmensberater von Cushman & Wakefield erste Zeichen der Besserung.
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Mit einem Anteil von rund 60 Prozent am Transaktionsvolumen bildeten Investoren aus Großbritannien die größte Anlegergruppe, dahinter folgten die deutschen Anleger mit 35 Prozent und Investoren aus Israel mit fünf Prozent.
Institutionelle Investoren waren mit einem Anteil von 38 Prozent die aktivsten Marktteilnehmer, jedoch weit unter dem Niveau vor der Zinswende. Auf Private-Equity-Investoren entfielen 36 Prozent. Alle sonstigen Anleger wie Hotelbetreiber, Privatinvestoren, Entwickler kamen auf gut ein Viertel.
Josef Filser, Head of Hospitality Germany & Austria bei Cushman & Wakefield, erkennt Signale für eine Belebung des Marktes und meint damit die stark fallenden Inflationsraten und erste Anzeichen für sinkende Zinsen sowie die robuste Entwicklung der Hotel-Performance. "Zudem sehen wir aktuell eine gewisse Preisstabilisierung, die zu einer erhöhten Sicherheit am Transaktionsmarkt führen wird. Die Talsohle scheint damit allmählich erreicht und die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir im Laufe des Jahres eine leichte Wiederbelebung des Marktes erleben werden", so Filser.