Besonders auffällig ist der Anstieg langfristiger Buchungen. Gäste planen ihren Aufenthalt früher als in den Vorjahren. Doch trotz der Zunahme an Frühbuchungen bleibt die sogenannte "letzte Meile" ausschlaggebend. Die kurzfristige Nachfrage im Herbst liegt unter den Erwartungen. Helmut List, Geschäftsführer von Kohl & Partner, sieht darin eine Herausforderung: "Die Frage ist, ob das Pricing und Marketing dahingehend auch gut aufgestellt sind."
Auslastung über Vorjahresniveau
In Tirol zeigt sich eine besonders starke Nachfrage. Die Auslastung liegt dort deutlich über dem Vorjahreswert. Auch andere Regionen verzeichnen eine stabile Buchungslage. Die Zahlen deuten auf ein gestärktes Vertrauen in die Angebote der alpinen Hotellerie hin.
Preisentwicklung zeigt Stabilität
Die durchschnittlichen Preise steigen in allen untersuchten Regionen. Laut Rateboard-Geschäftsführer Matthias Trenkwalder werden höhere Preise vom Markt gut angenommen. "Sowohl Preise als auch Auslastung liegen über dem Vorjahr, was ein Zeichen für Stabilität und Vertrauen ist", sagt Trenkwalder.
Gute Ausgangslage mit Unsicherheiten
Die Hotellerie im Alpenraum startet mit Rückenwind in die Wintersaison. Dennoch bleibt der kurzfristige Buchungszeitraum ein kritischer Faktor. Marketing und Preisstrategie müssen flexibel bleiben, um die verbleibende Nachfrage gezielt zu aktivieren.
