Mercure erstellt digitale Stadtpläne mit lokalen Hoteltipps
Die Hotelmarke Mercure führt weltweit die "Mercure Local Maps" ein. Dahinter verbergen sich digitale Karten, die die Empfehlungen der jeweiligen lokalen Hotelteams bündeln. Sie sollen den Gästen Orientierung jenseits klassischer Sehenswürdigkeiten geben. Abrufbar sind die Inhalte online und über QR-Codes in den teilnehmenden Hotels. Der Rollout läuft 2026 schrittweise.
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Lokale Sehenswürdigkeiten abseits der Copacabana sind für Hotelgäste in Rio auf der "Mercure Local Map" zu finden
Die Inhalte werden von den jeweiligen Teams zusammengestellt und umfassen unter anderem Restaurants, Märkte, kulturelle Einrichtungen und weniger bekannte Orte. Dabei fließen nach Angaben von Mercure auch persönliche Erfahrungen und lokales Wissen der Mitarbeiter ein.
Für Hotels ist das System vor allem als digitaler Ergänzungsbaustein zur persönlichen Gästebetreuung angelegt. Die Mitarbeiter können Empfehlungen, die bislang beispielsweise an der Rezeption ausgesprochen wurden, in einer digitalen Karte bündeln und Gästen auch vor oder nach dem persönlichen Gespräch zugänglich machen. Die Nutzung ist für Smartphones optimiert.
Zum Start werden Inhalte für mehr als 100 Destinationen weltweit bereitgestellt. Der Ausbau soll im Laufe des Jahres 2026 schrittweise erfolgen. Zu den von Mercure genannten Beispielen zählen das Hozugawa-Tal in Kyoto, das Museum of Tomorrow in Rio de Janeiro, Murals in Singapur sowie gastronomische Angebote wie Kyoto Tower Sando und Kyoto Ramen Koji.
Mercure verweist zudem auf eine eigene Analyse, nach der für 86 Prozent der befragten Reisenden das lokale gastronomische Angebot bei der Wahl eines Reiseziels eine wichtige Rolle spielt. 57 Prozent suchen demnach gezielt nach neuen Erfahrungen, 58 Prozent bewerten Erlebnisse höher als materielle Besitztümer. Diese Ergebnisse bilden laut Marke den Hintergrund für die Einführung der Karten.