Accor mit leichtem Umsatzplus im ersten Quartal
Accor erlöste im ersten Quartal 1,31 Milliarden Euro, ein Plus von 2,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Revpar wuchs konzernweit um 5,1 Prozent, allerdings nicht in Deutschland, wo er leicht rückläufig war. Das Geschäft leidet unter dem Iran-Krieg, berichtet CEO Sébastien Bazin (Foto), was jedoch durch den starken Start ins Jahr kompensiert werden konnte.
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Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich negativ auf die Umsätze aus, sagt Accor-Chef Sébastien Bazin
Im ersten Quartal eröffnete Accor 48 Hotels mit rund 6.700 Zimmern, was einem Nettozuwachs von 3,8 in den vergangenen zwölf Monaten entspricht. Ende März hatte Accor 880.000 Zimmer in 5.815 Hotels unter Vertrag. In der Pipeline waren 260.000 Zimmer in 1.545 Hotels.
Fast die Hälfte des Umsatzes entfällt auf Premium, Midscale und Economy
Das Umsatzwachstum wurde vor allem von der Sparte Premium, Midscale und Economy getragen, die um 4,6 Prozent auf 663 Millionen Euro zulegte. Im Bereich Luxury & Lifestyle sank der Umsatz hingegen um 0,7 Prozent auf 341 Mio. Euro. Management- und Franchiseverträgen (M&F) brachten Erlöse in Höhe von 201 Millionen Euro, was einem Anstieg von 4,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres entspricht.
Accor weist den Vorwurf von Menschenrechtsverstößen zurück
In Berichten, die auf Aussagen des Investors Grizzly Research (Hotel vor9 berichtete) beruhen wurden die Menschenrechtspraktiken des Konzerns kritisiert. Accor weist die Vorwürfe systemischer Ausbeutung von Menschen zurück. Das Unternehmen prüft die genannten Fälle intern und hat zusätzlich ein externes Audit beauftragt. Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden. Bei bestätigten Vorwürfen will Accor Maßnahmen ergreifen und gegen Beteiligte vorgehen.