Aparthotelmarke Adagio meldet Rekordumsatz für 2025
Die Aparthotelmarke Adagio, ein Joint Venture von Accor und Center Parcs, erzielte im vergangenen Jahr 339 Millionen Euro Umsatz und steigert Auslastung, Gästezahlen und Direktbuchungen. Neue Standorte, eine strategische Partnerschaft und der Ausbau des Portfolios prägten das Jahr. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Aussage.
Adagio
Adagio schaffte 2025 eine Auslastung von 81 Prozent
Adagio blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2025 zurück. Die Marke erreichte einen Umsatz von 339 Millionen Euro ohne Franchise-Erlöse und verzeichnete eine Auslastung von 81 Prozent. 1,6 Millionen Gäste nutzten das Angebot, die Zahl der verkauften Übernachtungen stieg um acht Prozent. Informationen zu Gewinn oder EBITDA hat Adagio auch auf Nachfrage nicht mitgeteilt.
Wachstum durch längere Aufenthalte
Der Mix aus Freizeit- und Geschäftsreisenden blieb stabil. 55 Prozent der Übernachtungen entfielen auf private Gäste, 45 Prozent auf Geschäftsreisende. Der durchschnittliche Aufenthalt lag bei 5,2 Nächten im Business-Segment und 2,8 Nächten bei Freizeitreisenden. Das Medium- und Long-Stay-Modell erwies sich erneut als tragende Säule des Geschäfts. Die Direktbuchungen erreichten einen Anteil von 50 Prozent.
Ausbau des Netzwerks
Adagio setzte seine Expansion in Europa fort. Neue Häuser entstanden unter anderem in London und Stuttgart sowie in Bordeaux Pessac in Frankreich. Das Portfolio umfasst inzwischen 130 Aparthotels in 16 Ländern. Die drei Produktlinien Adagio Original, Adagio Access und Adagio Premium bilden weiterhin die Basis der Markenstrategie. Adagio Original stellt mit 58 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Adagio Access mit 39 Prozent. Adagio Premium bleibt auf den Nahen Osten und Marokko konzentriert.
Partnerschaft stärkt französischen Markt
Zum Jahresende unterzeichnete Adagio eine strategische Vereinbarung mit der Sergic Group. Das Abkommen umfasst die Übernahme von neun Standorten mit insgesamt 1.152 Zimmern unter der Marke Adagio Access sowie Kombinationen mit Ibis Styles und Mercure. Der Bestand der Marke in Frankreich wächst damit um acht Prozent.