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28. August 2023 | 16:01 Uhr
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B&B-Hotels verdrängen Best Western vom Spitzenplatz

Das starke Wachstum der B&B Hotels hat Auswirkungen auf das Ranking über die meisten Hotels in Deutschland. Mit nun 165 Häusern (Vorjahr: 151) erreicht B&B den Spitzenplatz. Das ist das zentrale Ergebnis der jährlichen Untersuchung der PKF Hospitality Group. Die Zählweise der PKF ist aber nicht unumstritten. 

B&B Hotel an der Raststätte Göttingen West
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Denn würde man die Ibis-Einzelmarken (Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget) addieren, käme die französische Hotelgruppe mit 189 Häusern in Deutschland locker auf Platz eins des Rankings. 

So aber darf sich B&B Hotels über den neuen Spitzenwert freuen, Best Western (inklusive Plus und Premier) folgt mit 151 Hotels (Vorjahr: 154) nun auf dem zweiten Platz. Mercure belegt mit 94 Hotels wie im Vorjahr den dritten Platz. Es folgen Ibis (81 Hotels), Ibis Budget (74), Motel One (59), Leonardo inklusive Royal und Boutique (56), Holiday Inn Express (52), NH inklusive Collection und Nhow (50) und Premier Inn (47). Ibis Style kommt auf 38 Häuser.

Das größte Wachstum gemessen an der Hotelanzahl verzeichnete ebenfalls B&B Hotels sowie Achat, die jeweils um 14 Häuser gewachsen sind. Premier Inn vergrößerte sich um 11 Hotels, je um sechs Hotels legten Holiday Inn Express und Moxy sowie um sieben Hotels Arthotel ANA zu.

Gemessen an den meisten Zimmern sichert sich ebenfalls B&B Hotels mit 17.649 Zimmern den ersten Platz (Vorjahr: 15.953). Es folgen Motel One mit 16.898 (Vorjahr: 16.311) und Best Western (inklusive Plus und Premier) mit 15.499 Zimmern (Vorjahr: 15.885).  

Ulrike Schüler, Head of Germany der PKF Hospitality Group, kommentiert die Entwicklung wie folgt: "Wir sehen derzeit das größte Wachstum bei den Marken im Economy- und Budget-Segment. Renommierte deutsche Marken wie Maritim, Dorint oder Lindner tun sich hingegen schwer bei der Ausweitung auf ihrem heimischen Markt." Die gesamte Auswertung ist bei PKF abrufbar.

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