Dehoga Bayern will von Söder Mehrwertsteuer zurück
Angela Inselkammer (Foto), die Präsidentin des Dehoga Bayern, rechnete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vor, dass der Freistaat durch die Mehrwertsteuererhöhung 300 Millionen Euro mehr einnehme. 200 Millionen könne er "der Branche zurückgeben für Investitionen in die Zukunft. Das wäre mal so richtig glaubwürdig". Söder hatte sich für sieben Prozent Mehrwertsteuer ausgesprochen.
Dehoga Bayern
Bei Angela Inselkammer bekam auf dem Gastrofrühling jeder sein Fett weg
Ferienmesse Bern: Bühne für Ihr Hotel
Präsentieren Sie Ihr Hotel an der Ferienmesse Bern (28.01-31.01.2027) und treffen Sie auf eine reiseaffine, kaufbereite Zielgruppe aus der ganzen Schweiz. Nutzen Sie die Plattform für direkte Kontakte, neue Buchungen und nachhaltige Sichtbarkeit bei rund 25.000 Besuchenden. ferienmesse.ch
Auf dem Branchentreff Gastrofrühling in München bot Söder Inselkammer daraufhin zwar das Du an, ging jedoch nicht weiter auf die Forderung und den Angriff auf seine persönliche Glaubwürdigkeit ein, berichtet der Merkur.
Angriff ist die beste Verteidigung
Söder attackierte lieber die Ampelkoalition: "In jedem bayerischen Stammtisch steckt mehr Vernunft als im ganzen Berliner Regierungsviertel." Hierin war er sich mit Inselkammer einig, die Bundeskanzler Olaf Scholz und Finanzminister Christian Lindner in der Mehrwertsteuerfrage Wortbruch vorwarf und ihrer Enttäuschung Ausdruck verlieh: "Von der aktuellen Bundesregierung brauchen wir nichts mehr erwarten."
Inselkammer setzt auf die nächste Regierung
Nach der kommenden Bundestagswahl könne Söder gemeinsam mit der CDU die Steuer wieder senken, schlug Inselkammer vor. Sie rief den 2.500 Gastwirten im Saal zu: "Wir holen uns die sieben Prozent zurück!" Und weiter: "Vor der nächsten Wahl gehen wir voll auf Angriff."