Nach den Aussagen der Umfrageteilnehmer liegt der Umsatz im Oktober 5,9 Prozent unter dem Umsatz im Oktober 2019 – und im Zeitraum von Januar bis Oktober 2022 immer noch 9,5 Prozent unter dem Umsatz des Vergleichszeitraums 2019.
Die Buchungs- und Reservierungslage für die Monate November und Dezember gestaltet sich laut Dehoga durchwachsen. Den derzeitigen Buchungsstand für das Weihnachtsgeschäft bezeichnen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer als gut beziehungsweise befriedigend und 45 Prozent als schlecht. Als größte Herausforderung nennen die Betreibe die steigenden Energiekosten (89%), gefolgt von steigenden Lebensmittel- (83%) und Personalkosten (67%).
Von den politischen Akteuren fordert Zöllick jetzt eine "ideologiefreie, verlässliche Politik, die Orientierung gibt." Der nie dagewesene Krisen-Cocktail verunsichere Gäste wie Gastgeber. Laut der Dehoga-Umfrage fürchten 57 Prozent der Unternehmer aufgrund der hohen Energiekosten um die Existenz ihres Betriebes, "Wir Gastgeber brauchen Planungssicherheit und klare Perspektiven." Es sei gut, dass die Vorschläge für die Gas- und Strompreisbremse auf dem Tisch lägen. "Jetzt kommt es darauf an, dass die offenen Fragen entwicklungstechnischer und beihilferechtlicher Art schnell geklärt werden", so Zöllick.
