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23. Februar 2026 | 20:19 Uhr
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Dehoga startet Kampagne zur Wochenarbeitszeit

Die neue bundesweite Dehoga-Kampagne "Wochenarbeitszeit jetzt" zielt darauf ab, die starre tägliche Höchstarbeitszeit durch eine Wochenarbeitszeit zu ersetzen. Dehoga-Chef Guido Zöllick (Foto) begrüßt, dass Union und SPD eine solche im Koalitionsvertrag vereinbart haben und fordert: "Den Worten müssen jetzt konkrete Schritte folgen."

Dehoga-Präsident Guido Zöllick Foto Hotel Neptun

Dehoga-Chef Guido Zöllick betont die Bedeutung einer Wochenarbeitszeit für die Branche

Zöllick stellt einen großen Frust in der Branche über die aktuelle Arbeitszeitregelung fest und sagt, dass sie auch nicht im Sinne der Beschäftigten sei: "Das Korsett der täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden, im Ausnahmefall von zehn Stunden, passt nicht zu einer Branche mit Veranstaltungen, Saisonspitzen und Beschäftigten, die lieber an einigen Tagen länger im Einsatz sein wollen und dafür an anderen Tagen früher gehen oder frei haben. Genau diese Freiheit verhindert das heutige Gesetz." Er betont, dass es nicht um mehr Arbeit gehe, sondern um eine bessere Verteilung.

Extra Website mit Fakten und Beispielen

Über die Kampagnenplattform www.wochen-arbeitszeit.de und die Social-Media-Kampagne #wochenarbeitszeitjetzt informiert der Verband, wie moderne Arbeitszeiten Betriebe stärken, Mitarbeiterwünsche berücksichtigen und Win-win-Situationen schaffen könne. Der Dehoga verweist auch auf 13 EU-Staaten, in denen es flexible Arbeitszeitregelungen gibt und meint: "Deutschland muss jetzt nachziehen."

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