Das Talent-Gateway-Projekt setzt auf internationale Partnerschaften, um Betriebe im Gastgewerbe langfristig mit qualifizierten Nachwuchskräften zu unterstützen. Umgesetzt wird die Initiative von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam mit der Berufsschule Erding und dem Dehoga Bayern. Die Ausbildung beginnt bereits in Kenia und führt qualifizierte Teilnehmer in Ausbildung oder Beschäftigung nach Deutschland.
Unterstützung auf politischer Ebene
Bei einem Besuch an der Kiambu-National-Polytechnic-Schule in Kenia machte sich die Ministerin ein Bild von den Ausbildungsinhalten. In Gesprächen mit Auszubildenden betonte sie, solche Programme seien "für beide Seiten gewinnbringend". Sie helfen Betrieben bei der Fachkräftesicherung und eröffnen jungen Menschen neue berufliche Perspektiven. Entscheidend sei das Zusammenspiel verlässlicher Partner.
Dehoga als Brückenbauer
Dehoga Bayern bringt seine Branchenkompetenz in das Projekt ein und unterstützt die Vernetzung mit Betrieben. Die Ministerin hob hervor, dass genau diese enge Zusammenarbeit zwischen Organisationen, Schulen und Unternehmen die Grundlage für funktionierende Fachkräfteprogramme bilde. Zugleich warb sie dafür, vergleichbare Modelle künftig bundesweit zu nutzen.
Sehr viele Azubis im Gastgewerbe kommen aus dem Ausland
Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung solcher Initiativen: In Bayern stammen rund 40 Prozent der Auszubildenden im Gastgewerbe aus dem Ausland, bundesweit liegt der Anteil bei 40 bis 50 Prozent. Projekte wie Talent Gateway tragen dazu bei, diesen Bedarf langfristig und planbar zu decken und die Zukunftsfähigkeit der Hotellerie zu sichern.
