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8. Juni 2026 | 07:00 Uhr
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Deutschsprachige Gastgewerbeverbände diskutieren Perspektive

In Innsbruck haben sich Hotellerie- und Gastronomieverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren deutschsprachigen Regionen getroffen. Im Fokus standen steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und der Strukturwandel. Dehoga und der Hotelverband IHA waren ebenfalls vertreten. Gemeinsam suchen die Verbände nach länderübergreifenden Lösungen.

Deutschsprachige Verbaende des Gastgewerbes Foto IHA

In Innsbruck trafen sich die deutschsprachigen Hotellerie- und Gastronomieverbände zu ihrem Jahrestreffen

Trotz guter Auslastung geraten viele Betriebe unter Druck. Energie-, Einkaufs- und Personalkosten steigen, während sich Preissteigerungen nur begrenzt durchsetzen lassen. Gleichzeitig beobachten die Verbände eine spürbare Konsumzurückhaltung. Gäste verzichten häufiger auf Zusatzleistungen, was die Erträge weiter schmälert.

Strukturwandel in der Branche

Länderübergreifend sinkt die Zahl traditioneller Gasthäuser. Auch die Nachtgastronomie kämpft mit deutlichen Rückgängen. Demografische Entwicklungen und verändertes Ausgehverhalten beschleunigen diesen Wandel.

Gemeinsame Initiativen

Die Verbände arbeiten an Projekten zur Stärkung von Branchenimage, Mitarbeiterzufriedenheit und Ausbildung. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen und neue Impulse zu setzen. Die Sprecher betonen, dass Austausch und Zusammenarbeit in herausfordernden Zeiten entscheidend seien, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.