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7. Mai 2021 | 07:00 Uhr
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Dirk Iserlohe befürchtet Pleiten von Hotelbetreibern

Schweres Geschütz gegen die Bundesregierung fährt Dorint-Aufsichtsratschef Dirk Iserlohe auf. Er wirft ihr Vertrauensbruch vor, weil offenbar das Versprechen von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, dass kein Unternehmen wegen Corona Insolvenz anmelden müsse, nicht mehr gelte.

Iserlohe Dirk Dorint Aufsichtsratsvorsitzender Foto Dorint

Dirk Iserlohe wirft der Regierung Vertrauensbruch vor

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"Die Triage um die Hotelbetreiber – insbesondere um die größeren Mittelständler – beginnt nun", so Iserlohe. Zum wiederholten Male prangert er die Ungleichbehandlung bei der Entschädigung von deutschen Hotelgesellschaften an. Größere Mittelständler wie Dorint, Maritim, Althoff und Centro gerieten immer mehr unter Druck, auch wegen des Wiederinkrafttretens der Insolvenzantragspflicht bei Überschuldung.

Als dringende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation fordert er eine Öffnung der Hotels für geimpfte, genesene und getestete Bundesbürger, eine Bemessung von Entschädigungen und Fördermitteln proportional zur Unternehmensgröße und weiterhin die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht.

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