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27. April 2021 | 16:45 Uhr
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"Eine Notbremse kann nicht ewig dauern"

Das Gastgewerbe hatte mehr vom Impfgipfel erwartet, "andere Länder wie Österreich machen vor, wie es gehen kann". Die begonnene Diskussion bilde zwar die Voraussetzung für spätere Öffnungen der Betriebe für Geimpfte, Getestete sowie Genesene, lasse jedoch noch viele Fragen offen, kritisiert Angela Inselkammer vom Dehoga Bayern.

Corona-Notbremse

Der Impfgipfel von Bund und Ländern ging für das Gastgewerbe ohne Ergebnisse über die Bühne.

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"Wir verlieren wertvolle Zeit, wir brauchen jetzt konkrete Vorgaben für kontrollierte Öffnungen“, so Inselkammer weiter. Der Dehoga Bayern hätte sich “mehr Mut" gewünscht – weg vom “undifferenzierten pauschalen Dauerlockdown”. Da es sich ja nicht um die Einräumung von Sonderrechten oder Privilegien handele, sondern um die Aufhebung nicht mehr gerechtfertigter Grundrechtseingriffe, "sollten wir ein umsichtiges, verantwortbares, zugleich aber auch möglichst schnelles Zurück zu einer weitestgehenden Normalität wagen”, sagt die Dehoga-Bayern-Präsidentin.

Gelänge dies unter den gegebenen strengen Rahmenbedingungen, würde es laut Inselkammer mehr Akzeptanz für andere corona-bedingte Einschränkungen geben. "Eine Notbremse kann nicht ewig dauern, auch wir brauchen jetzt verbindliche Aussagen, wie es in drei, vier Wochen weitergeht.”

Für Merkel sind Hotelöffnungen noch kein Thema

"Aber wann wir wieder darüber nachdenken können, Hotels zu öffnen, kann ich heute nicht sagen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Impfgipfel. Inselkammer hingegen betont, dass die Sicherheit von Mitarbeitern und Gästen immer an oberster Stelle stehe: “Uns ging es nie um Öffnungen auf Kosten der Gesundheit oder um jeden Preis. Doch wir wollen, dass auch vor dem Hintergrund jüngster Erkenntnisse, wie der Aerosol-Forschung oder von Virologen, verantwortbare Öffnungsschritte gegangen werden.”

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