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16. April 2026 | 07:00 Uhr
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Mailen

Hotelinvestments schrumpfen in Deutschland um zwölf Prozent

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein Transaktionsvolumen von 318 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Minus von zwölf Prozent, das primär auf das Ausbleiben großvolumiger Transaktionen zurückzuführen ist, teilt das Immobilien-Investmentunternehmen CBRE mit.

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Das Transaktionsvolumen war in Q1 zwölf Prozent niedriger als vor Jahresfrist

Das Marktgeschehen im ersten Quartal war von kleinteiligeren Transaktionen geprägt. Es gab nur zwei Abschlüsse oberhalb der 50-Millionen-Euro-Marke. Rund die Hälfte des Transaktionsvolumens entfiel auf die Top-5-Städte. "Trotz des verhaltenen Jahresauftaktvolumens und der angespannten Gesamtwirtschaftslage besteht weiterhin Interesse am Erwerb von Hotelimmobilien", sagt Helena Rickmers, Head of Hotel Investment bei CBRE in Deutschland.

Asset- und Fondmanager dominierten das Käuferfeld, mit großem Abstand gefolgt von offenen Immobilien- und Spezialfonds. Unternehmen, meist Eigenbetreiber, stellten mit etwa zehn Prozent die drittstärkste Käufergruppe. Insbesondere kleinere Transaktionen wurden in diesem Quartal häufig von solchen Eigenbetreibern getätigt, die das aktuelle Marktumfeld nutzen, um ihren Bestand durch Immobilienankäufe strategisch zu erweitern. Gut 60 Prozent des Transaktionsvolumens entfielen auf ausländische Käufer, wobei überwiegend angelsächsisches Kapital zum Zug kam.

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