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28. August 2019 | 07:00 Uhr
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Köln ging auf Knebelverträge für Flüchtlings-Hotels ein

Wie der "Express" vorrechnet, kommt die Stadt allein 2019 bisher auf die Zahlung von rund 273.000 Euro Garantie-Ausfall an Hoteliers für leerstehende Zimmer. Doch das sei nur die Spitze des Eisbergs, denn Köln habe in der Hochphase der Flüchtlingswelle händeringend nach Unterkünften gesucht und dabei pauschale Vereinbarungen mit rund 40 Partnern abgeschlossen.

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In diesen Verträgen hat sich die Stadt Köln laut "Express" verpflichtet, für mindestens 80 Prozent der möglichen Maximalbelegung zu zahlen, meist 35 Euro pro Person und Tag. Rund 40 Hotels und Pensionen beziehen diese Ausgleichszahlungen, und das mit Laufzeiten von bis zu sieben Jahren. Zu den Nutznießern der sogenannten Minderbelegungsabgabe soll auch das Dellbrücker Hotel Zum Bahnhof von CDU-Politikerin Andrea Horitzky gehören. Sie könne sich noch bis Oktober 2024 über mindestens 35.700 Euro pro Monat freuen, selbst wenn kein Flüchtling mehr von der Stadt einquartiert werden sollte, rechnet der "Express" vor.

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