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10. Februar 2026 | 17:06 Uhr
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MHP mit gutem vierten Quartal und 180 Millionen Jahresumsatz

Der Hotelumsatz von MHP steigt im vierten Quartal um 16 Prozent auf den Rekordwert von 52,6 Mio. Euro. Der Revpar wächst um zehn Prozent auf 203 Euro. Für 2025 erwartet man nach dem Stand der laufenden Abschlussprüfung einen Umsatz von 180 Millionen Euro und ein EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 15 Millionen Euro.

Koenigshof Muenchen Marriott Luxury Collection Foto Koenigshof

Der Koenigshof München hat deutlich zu den guten MHP-Zahlen beigetragen

Im vierten Quartal konnten alle MHP-Hotels ihre Vorjahresergebnisse entweder deutlich übertreffen oder das bereits hohe Niveau halten. Besonders positiv entwickelte sich der Koenigshof München, der ein Umsatzplus von rund 40 Prozent erzielte, begünstigt durch höhere Raten und eine gestiegene Belegung.

Deutliches Umsatz- und Gewinnplus zu 2024

MHP plant die Veröffentlichung des Konzernabschlusses für das Jahr 2025 Anfang Mai 2026. Nach aktuellem Stand der laufenden Abschlussprüfung rechnet das Unternehmen mit einem Konzernumsatz von rund 180 Millionen Euro sowie einem Konzern-EBITDA von rund 15 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der testierte Jahresabschluss 2024 wies einen Umsatz von 161 Millionen aus bei einem EBITDA von 10,4 Millionen Euro

2026: mehr Umsatz, weniger Gewinn

Für 2026 erwartet MHP eine Steigerung des Konzernumsatzes um 25 Prozent auf rund 225 Millionen Euro. Wesentliche Treiber sind der volle Jahresbeitrag des Conrad Hamburg nach der Eröffnung im September 2025 sowie die Übernahme des Andaz Vienna am Belvedere, by Hyatt (künftig Hyatt Regency Vienna) Anfang Februar 2026. Zusätzlichen Rückenwind liefere der positive Trend im internationalen Tourismus. Für das Konzern-EBITDA 2026 prognostiziert MHP über 10 Millionen Euro.

Die erwartete EBITDA-Differenz zwischen 2025 und 2026 hat laut MHP vor allem zwei Gründe: Im Jahr 2025 haben nicht-operative Einmaleffekte wie Key Money und Umbau- und Eröffnungszuschüsse für das Conrad Hamburg das EBITDA erhöht. Für 2026 sind dagegen bereits Due-Diligence- (Unternehmensbewertung), Transaktions- und Rebrandingkosten sowie Renovierungen im Le Méridien Stuttgart und Le Méridien Hamburg berücksichtigt.

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