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28. November 2019 | 16:05 Uhr
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Schweizer Entwickler von Pricing-Tool erhält Geldspritze

Das Travel-Tech-Unternehmen Room Price Genie, das eine Lösung zur dynamischen Bepreisung von Hotelzimmern für kleinere Hotels entwickelt hat, erhält in einer ersten Finanzierungsrunde eine Million Schweizer Franken, gut 900.000 Euro, von dem Investor Wingman Ventures und verschiedenen Business Angels.

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Room Price Genie sei eine "innovative Lösung, die in den kommenden Jahren große Auswirkungen auf die Hotelindustrie haben wird und es kleineren Hotels ermöglicht, mittels dynamischer Preise wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt Pascal Mathis, Founding Partner von Wingman Ventures und Mitgründer der Ausflugsplattform Get Your Guide. Nach Auskunft von COO Marvin Speh hat die Software, die Anfang 2019 auf den Markt kam, bereits mehr als 100 Kunden überzeugt.

Der Kopf dahinter ist CEO & Mitgründer Ari Andricopoulos, ein promovierter Mathematiker und ehemaliger Hedge-Fonds-Manager. Als er 2017 das Gasthaus seines Vaters besucht habe, sei ihm klar geworden, dass sein Vater Schwierigkeiten bei der Verwaltung seiner Zimmerpreise hatte, berichtet er. "Die größeren Hotels um ihn herum waren in der Nebensaison günstiger und er konnte deswegen seine Zimmer oft nicht verkaufen. Allerdings war er im Herbst häufig bereits für die Festivaltage im nächsten Sommer ausverkauft." Bei der Recherche nach einer Lösung habe er erkannt, dass keine entsprechende Software auf dem Markt sei.

Gemeinsam mit seinen Mitgründern Marvin Speh und Jörg Siegel, CTO, gründete er daraufhin Room Price Genie – nach eigenem Bekunden, um eine "einfache, transparente und bezahlbare Lösung" zu entwickeln. Kunden, die die Lösung anwendeten, hätten ihren Umsatz durchschnittlich um mehr als 20 Prozent gesteigert, beteuert Andricopoulos.

Die Geldspritze, die das Start-up nun erhält, soll dabei helfen, die Pricing-Software auf dem internationalen Parkett weiter zu verbreiten. "Wir erfahren Nachfrage aus der ganzen Welt. Unsere Kunden verteilen sich von der US-Westküste bis nach Japan“, sagt Technikchef Siegel.

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