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1. Juni 2021 | 18:15 Uhr
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Serviced Apartments kommen besser durch die Krise

Im vergangenen Jahr lag die Auslastung im Serviced-Apartment-Segment mindestens 19 Prozentpunkte über der Hotellerie, zeigt der Marktreport des Beratungsunternehmens Apartmentservice. Trotz Pandemie blieben 92 Prozent der Betriebe geöffnet und erreichten eine Auslastung von 54 Prozent. Und die Branche wächst weiter.

Joyn Köln 4711 Foto Joyn

Anbieter wie Joyn hier in Köln treiben den Serviced-Apartment-Markt voran

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Was hat eine Klinik mit einem Hotel zu tun? Sehr viel, zumindest in der Max Grundig Klinik im Schwarzwald. Ein Haus mit langer Tradition, das exklusives Hotelambiente mit hochmoderner Technik vereint.

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"Wie die Hotellerie hat auch das Serviced-Apartment-Segment historische Tiefs hinnehmen müssen. Aber die vergleichsweise hohe Krisenresistenz des Segments können wir mit den gewonnenen Daten in unserem neuen Marktreport nun belegen“, sagt Anett Gregorius, Inhaberin von Apartmentservice. "Das Segment wird sich schnell erholen und blickt auf ein gewachsenes Interesse." Aktuell gebe es in Deutschland 36.000 Serviced-Apartment-Einheiten in knapp 700 Häusern.

Bis Ende 2023 expandierten die Akteure in dem Segment um 48 Prozent und damit um über 17.400 weitere Einheiten, zeigt der „Marktreport Serviced Apartments 2021“. Vor allem die großen Player wie Adina Hotels, Adagio Access und Ipartment expandieren stark. Aber auch junge Marken wie Joyn, Stayery, Limehome und Cosi legen zu, wachsen mit vielen kleinen Häusern und übernehmen Betriebe.

Eine Verlangsamung der Expansionsaktivitäten sei nicht zu erkennen, so Apartmentservice-Chefin Gregorius. Die 100.000-Einheiten-Marke könne vor 2030 erreicht werden. Dies auch, weil die Hotellerie als bisher relativ unbekannte Variable deutlich mehr auf krisenfestere Modelle setzen könnte. Viele Ketten hätten in Europa bereits ein Ausrollen ihrer Extended-Stay-Strategien angekündigt. „Das Konzept könnte damit zu einem gewissen Mainstream werden“, sagt Gregorius.

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