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11. Februar 2026 | 13:42 Uhr
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Deutschland bleibt bei Weiterbildung unter EU‑Niveau

Laut einer Studie des Ifo-Instituts gaben 9,4 Prozent aller Personen in Deutschland zwischen 25 und 64 Jahren im Jahr 2024 an, in den letzten vier Wochen an Weiterbildungen teilgenommen zu haben. Im EU-Durchschnitt sind es 13,5 Prozent. Kulturelle Eigenschaften, insbesondere Geduld, beeinflussen, wie stark Erwachsene in Weiterbildung investieren.

Team Lernen Foto iStock alphaspirit

Geduld ist eine Eigenschaft, die die Bereitschaft zu Weiterbildung fördert

Lediglich in Rumänien, Kroatien, Bulgarien und Griechenland nahm die Bevölkerung durchschnittlich seltener an Weiterbildungen teil als in Deutschland. Am höchsten ist die Quote in Schweden, Dänemark und Finnland. "Lebenslanges Lernen ist entscheidend für wirtschaftliche Anpassungsfähigkeit", sagt Ifo-Forscherin Jasmin Vietz.

Die Ifo-Studie zeigt, dass geduldigere Personen häufiger an Weiterbildungen teilnehmen. Geduld beschreibt in diesem Zusammenhang die Bereitschaft, auf unmittelbaren Nutzen zu verzichten, um in Zukunft stärker zu profitieren. "Menschen aus Herkunftsländern mit einem höheren Geduldsmaß sind eher bereit, langfristig zu investieren, auch wenn damit kurzfristige Kosten verbunden sind", so Vietz.

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