So gewinnen Hotels die Zielgruppe der Digital Nomads
Digitale Nomaden zählen zu den kaufkräftigsten Reisenden und verändern die Erwartungen an Hotels grundlegend. Laut Hospitality Net zählen schnelle Abläufe, starkes W-Lan, flexible Services und Räume für das soziale Leben mehr als klassische Annehmlichkeiten. Gefragt sind digitale Prozesse, Community und Orte, die Arbeit und Leben verbinden.
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Co-Working-Spaces werden von Digital Natives gerne genutzt
Hotels erleben durch Digital Nomads einen strukturellen Wandel. Durch ihr überdurchschnittliches Einkommen gehören sie zu den attraktivsten Gästesegmenten. Entscheidend für den Erfolg in dieser Zielgruppe sind jedoch nicht klassische Komfortversprechen, sondern Funktionen, die direkt ihren mobilen Arbeitsalltag unterstützen.
Arbeitsfähigkeit als Basis
Schnelles, stabiles W-Lan ist unverzichtbar. Ebenso wichtig sind schnelle, reibungslose Check-in-Prozesse, damit die Arbeit ohne Verzögerung beginnen kann. Flexible Services wie anpassbare Housekeeping-Zeiten oder unkomplizierte Transfers unterstützen die oft unregelmäßige Routinen der Digital Natives, schreibt Hospitality Net.
Soziale Räume statt Rückzug
Nomads suchen Gemeinschaft. Gut gestaltete Lounges, Coworking‑Bereiche und offene Treffpunkte wirken Isolation entgegen und schaffen Orte, an denen Arbeit und Austausch selbstverständlich ineinandergreifen. Viele Häuser setzen deshalb auf Community‑Programme, etwa moderierte Events, lokale Kooperationen oder gemeinsame Aktivitäten, die das Ankommen erleichtern und soziale Verbindungen fördern. Moderne Konzepte verbinden Wohnen, Arbeiten und Begegnung so nahtlos, dass sie nicht nur Raum bieten, sondern Orientierung und Zugehörigkeit vermitteln. Digital first, aber persönlich. Für die Generation der Remote Worker zählt, dass Hotels zu flexiblen, vernetzten Lebensorten werden und nicht nur zu Schlafplätzen.