Die Formel "klare Ansagen, hohe Eigenverantwortung und etwas Druck" funktioniere nicht mehr, berichtet Nickel in einem Beitrag für Personal intern. Stattdessen erwarten junge Menschen Orientierung, Feedback und Wertschätzung, aber keine Bevormundung. Es müsse eine Balance gefunden werden zwischen der Flexibilität, die junge Menschen wünschen und einfordern, und der Orientierung und klaren Spielregeln, die sie andererseits brauchen. "Psychische Belastungen sind Realität", stellt Nickel fest. Wer nur auf Resilienztraining setzt, schießt am Ziel vorbei. Wichtiger sei eine Arbeitskultur, die Druck reduziert, echte Pausen ermöglicht und in der auch der Umgang mit Schwächen möglich ist.
